Geschichte des Heimat- und Verkehrsvereins Wickrath e.V.

                   Quelle: Niersbote (spez. Nr. 09 v. 01.03.2002  G 21173 C  Jahrgang 51), div. Chroniken und Protokolle aus den Vorstandssitzungen u. Jahreshauptversammlungen des HuVV.

 

Jahr

Ereignis

Bemerkungen

1905

Geburtsjahr

Es bestand schon ein   B ü r g e r v e r e i n, der sich vor allem auf kulturellem Gebiet betätigte.

Theateraufführungen, Gesangs- u. Tanzabende und Pflege der Geselligkeit. Es gibt eine Plakatankündigung v. 14.02.1909, in der eine Abendunterhaltung angeboten wird.

1914 – 1918

Der 1. Weltkrieg und die anschließende Besatzungszeit machten der Vereinstätigkeit ein Ende.

 

Seit 1925

besteht ein Verkehrs- und Heimatverein Wickrath.

Vorsitzender: Carl Dißmann

27.12.1944

Bei einem Bombenangriff kam der Geschäftsführer Peter Knapp ums Leben.

Mit ihm wurden alle Akten und Aufzeichnungen des Vereins vernichtet.

08.05.1934

Veröffentlichung in der Volksparole:

Gründung des Verkehrsvereins, Vereinszweck: Förderung des Ausflugsverkehrs.

Quelle: Loca Desiderata Mönchengladbacher Stadtgeschichte Herausgeber Dr. Wolfgang Löhr

S. 421/422 Fußnote 192

26.02.1945

Um 14.45 Uhr zerstören im II. Weltkrieg Bomben die St. Antonius Kirche und große Teile des am 22. Januar 1491 von Heinrich von Hompesch gestifteten Kreuzherrenklosters.

Unter den Toten in der Kirche befanden sich der Pfarrer Dr. Heinrich Lohmann, Kaplan Wilhelm Esser, dessen Vater, die Haushälterin Frl. Splitthöfel, Adam Huben und Frau von Spiersfelde, Walter Brendgen und Fau, Paul Thelen und Frau, sowie deren Schwägerin (die Möhn) genannt, Agnes Thelen, Maria Thelen, Frl. Fuhrmann, Frl. Christine Bohnen, und Frau Küppers.

Am Kirchtreppchen fanden den Tod: der alte Herr Röttges, der Totengräber und Frl. Hillemacher.

Die St. Antonius Kirche wurde 1200 durch Graf Otto III. (1197-1247) aus dem Geschlecht derer von Hochstaden-Wickrath erbaut und am 03.02.1205 als St. Salvator Kirche durch Philipp, Bischof zu Ratzeburg, im Auftrag des Bischofs Hugo von Lüttich eingeweiht. Im Kopulationsbuch von 1802 wird in einer Trauungsliste aus 1735 erstmals die Kirche St. Antonius genannt. (Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 134, 135, 145, 146 - unter Bezug auf die Aufzeichnungen des Theologiestudenten Erich Frigge aus Wickrath)

 

ab 1946

setzt sich der Kreistagsabgeordnete Willi Stocken für die Wiederbelebung des Wickrather Verkehrs- und Heimatvereins ein.

In Loca Desiderata Mönchengladbacher Stadtgeschichte Herausgeber Dr. Wolfgang Löhr steht auf Seite 434:

“Am 14.10.1949 lud der Kreistagsabgeordnete Stocken eine Anzahl Herren des Wickrather Handels, Handwerks und der Industrie zu einer Besprechung in die Bahnhofsgaststätte Behle ein. Ein Ausschuss aus Matthias Baum, Martin Jülicher, Hermann-Josef Königs, Hermann Schagen u. Hans Simons wurde eingesetzt um den Heimat- und Verkehrsverein neu zu konstituieren.”

16.11.1949

Beschluss durch die von Bürgermeister Schagen einberufene Versammlung, dass der jeweilige Gemeindedirektor und dessen Stellvertreter den Verein leiten sollen.

1.       Vorsitzender: Carl Dißmann

Vertreter: Karl Eßer, Geschäftsführer: Rektor Martin Jülicher, Beisitzer: W. Behle, J. Boss, J. Enk, G. Karsch, H.J. Königs, H. Lühl, H. Simon(s), W. Stocken.

Rektor Josef Thelen, gebürtiger Wickrather sprach im Saale des Hotels Abels über Wickrather Originale. Direktor Hermann Boß, Leiter der Landesbildstelle Düsseldorf zeigte Dias aus der engeren Heimat.

 

10.08.1950

Todestag von Carl Dißmann.

Karl Eßer, späterer Gemeindedirektor übernahm den Vereinsvorsitz.

1950

Bei den verschiedenartigen Aufgaben im Interesse der Gemeinde hat sich der Heimat- und Verkehrsverein ständig eingesetzt.

Im Jahre 1950 wurde mit den ungeheuren Massen Trümmerschutt das Sumpfgebiet zwischen der Mittel- und Ostallee im Schlossgelände so angehöht, dass dort ein schöner Rasen- und Kinderspielplatz entstand. Bei dieser Aufgabe hat sich der Verein finanziell stark beteiligt. Ebenso setzte sich der Verein dafür ein, dass die beiden Brücken in den Alleen, die bei dem Hochwasser im Frühjahr 1947 zerstört worden waren, wiederhergestellt wurden.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post 1959/1960 Seite 258, 259)

1951

Vortrag Rektor a.D. Thelen

Rektor a.D. Thelen spricht über die kunsthistorischen Schätze in Wickrath, die Kirche Wickrathberg mit ihrem Barockturm, dem Grafenstuhl und Orgel, über die am 26.2.1945 zerstörte Wickrather Kirche mit ihrem Barockturm, dem Ostgiebel und der Grafengruft und über das Schloss Wickrath.

Rektor Jülicher ergänzte im zweiten Teil des Abends die vorhergegangen Ausführungen durch prächtige Aufnahmen aus dem Quellgebiet der Niers, der Wickrathberger Kirche, dem Schloss und seiner Umgebung.

16. Sept 1951

Grundsteinlegung Siedlergemeinschaft „Deutscher Siedlerbund“

Trägerschaft durch die Aachener Siedlungs- und Wohnungs GmbH

 

Motto:

„Einer für alle und alle für einen zum Wohl derjenigen, die sich nach einem Eigenheim sehnen“

Volksmundmotto:

„Mit Gott gebaut“

Unter selbstlosem Einsatz des Bürgermeisters Willi Dörges und des Gemeindedirektors Karl Esser wurde die Grundsteinlegung ermöglicht. Die Wickrather Lederfabrik und die Firma Heinen und Jansen sollten hierbei besonders erwähnt werden, da durch ihre finanzielle Hilfe die Sache fühlbar voranging. Bis zum 1.9.1952 konnten 13 Häuser mit 26 Wohnungen bezogen werden. Ein von der Gemeinde Wickrath erworbenes Baugebiet am Schillingstaler Weg brachte bis zum Jahre 1955 weitere 46 Häuser mit 92 Wohnungen. Die Siedlergemeinschaft leistete 83000 Arbeitsstunden in Selbsthilfearbeit. Die entspricht den Leistungen eines Arbeitnehmers in 37 Jahren.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post 1959/1960 Seite 268 - unter Bezug auf die Festschrift v. 4.1.1958 Josef Kempis 1. Vors. Siedlergemeinschaft)

28.09.1951

Der Niersbote erscheint als offizielles Organ der Gemeinde.

 

29.09. – 02.10.1951

fand auf Initiative von Karl Eßer in Wickrath eine Kreis - Obst – und Gartenbauausstellung statt, mit aktiver Beteiligung des HuVV.

 

21.März 1952

Am 21.März 1952 berichtete der „Niersbote“: „Vorsitzender des Vereins ist also seit dem Tode von Bürgermeister Dißmann Gemeindedirektor Karl Esser, 2.Vorsitzender Gemeinde Oberinspektor Karl Froitzheim.

 

Dem Vorstand gehören als Vertreter der verschiedenen Berufe und Stände Bahnhofswirt Wilhelm Behle, Konditormeister Josef Boss, Tierarzt Franz Bennewitz, Elektromeister Joseph Enk, Gärtnermeister Josef Huth, Dipl. Ing. Gustav Karsch, Kaufmann Hans Simons und Kaufmann Willi Stocken an. Mitglieder können Einzelpersonen und Firmen werden. Der Beitrag beträgt für Einzelpersonen halbjährig 1,50 DM, für Firmen 5,00 DM“  Der Bericht wurde von Geschäftsführer Jülicher geschrieben.

 

1952

Heimatkundliche Fahrten

Burgenfahrt nach Schloss Rheydt, Myllendonk, Schloss Dyck, die alte Feste Zons mit Kloster Knechtsteden.

Sachkundige Führer waren Rektor Thelen und Zahnarzt Bresser. (Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 263)

01.Mai 1952

Dar Krankenhaus wird 60 Jahre alt

Der ehemalige Oberpfarrer Lambert Bäumer (Pfarrer in Wickrath 1836-1893) kaufte im Jahre 1891 an der Kirchtreppe ein Haus zur Errichtung eines Klosters. In diesem Haus wurde schon bald ambulante Krankenpflege getätigt. Das Haus beherbergte auch einen Kindergarten für Mädchen. Nachdem der Erzbischof von Köln und das preußische Innenministerium der Errichtung des Klosters zugestimmt hatten, hielten die Schwestern – Cellitinnen von der Kupfergasse in Köln – im Jahre 1892 ihren feierlichen Einzug in ihr neues Heim.

Unter Oberpfarrer Giesen wird das Kloster um eine Kinderverwahrschule erweitert.

1906 erreichte Oberpfarrer Husmann unter unsagbaren Mühen den Neubau eines Klosters auf der Gartenstrasse (heute Kreuzherrenstrasse). Das Gebäude wird dem hl. St. Josef geweiht.

Oberpfarrer Goebeler baute dieses Projekt in den 20 Jahren des 20. Jahrhunderts zum Antonius-Altersheim aus. Krankenhaus und Altersheim wurden von der umsichtigen Schwester Oberin M. Prokla geführt.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 152, 153 und Niersbote Nr. 35 v. 02.05.1952)

10.08.1952

Rektor a. D. Niepoth spricht über “Streifzüge durch die Geschichte der Herrschaft Wickrath”

 

1953

die Satzung des Vereins wird dahingehend geändert, dass erster und zweiter Vorsitzender, Geschäftsführer und Vorstand von der Hauptversammlung gewählt werden.

Die Neuwahlen ergaben:

1. Vorsitzender: Gemeindedirektor Karl Eßer

2. Vorsitzender: Willibald Rente

1953

Heimatkundliche Fahrten

Niederrheinfahrt mit Besuch des Zisterzienserabtei Kamp, der Denkmäler aus der Römerzeit bei Xanten, des Xantener Domes, der Kirche Kalkar mit ihren unschätzbaren Altären und des Soldatenfriedhofes in Weeze. Sachkundige Führer waren Rektor Thelen und Zahnarzt Bresser.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 263)

1954

Rektor Thelen spricht über “Die alte Flachskultur und ihre Beziehungen zur heimischen Industrie.

Ein Film „Der Flachs, Ernte und Aufbringung“ umrahmt von einschlägigen Gedichten und Liedern ergänzte den Vortrag. Trotz intensiver Werbung war die Veranstaltung nur mäßig besucht.

Mai 1954

Heimatkundliche Fahrten

Schloss Benrath mit seinem Schloss- und Tierpark, zum Neandertal, zur Gruga, zum Baldeneysee und nach Villa Hügel. Sachkundige Führer waren Rektor Thelen und Zahnarzt Bresser.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 263)

1955

100jähriges Jubiläum der Wickrather Lederfabrik vorm. Zacharias Spier

Jubelfest mit großem Festakt. Herausgabe einer Festschrift.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 197)

Juni 1955

Heimatkundliche Fahrten

Eifelfahrt zu den Kriegsgedächtnisstätten Hürtgen und Vossenack, nach dem idyllischen Simonskall, den eigenwilligen Kirchen in Conzen und Imgenbroich, nach Monschau mit seinem „roten Haus“, zum Schwammenauelsee und nach Nideggen mit seiner Burg und der wiederhergestellten Pfarrkirche. Die Fahrt wurde von Dipl. Ing. Karsch trefflich vorbereitet.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 263)

1956

Beschluss über die Errichtung eines Heimatmuseums.

Die Herren Willibald Rente, Hans Simons, Hans Willi Gilles, Gustav Karsch, Rektor Martin Jülicher und Horst Backhaus schufen in kurzer Zeit in einem Raum des alten Kreuzherrenklosters ein ansehnliches Heimatmuseum. Es fand auch die Unterstützung des Landschaftsrates Dr. Kisky. Der Beitrag im Jahre 1956 betrug 3,00 DM.

September 1956

Heimatkundliche Fahrten

Fahrt durch das Braunkohlengebiet Neurath, das Vorgebirge, nach Schloss Brühl, Bad Godesberg mit seinem neuen amerikanischen Stadtteil Deichmannsau, durch das Rhein- und Brohltal nach Maria-Laach, dem idyllischen Virneburg und zum Nürburgring. Die Fahrt wurde vom Geschäftsführer Jülicher vorbereitet, der bei jeder Gelegenheit Erläuterungen zur Landschaft, wirtschaftlicher, kultureller, historischer, geographischer und geologischer Art gab, die vom Teilnehmerkreis dankbar aufgenommen wurden.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 263, 264)

11.12.1956

Beschluss der Landesregierung, das Rheinische Landesgestüt Wickrath nach Warendorf zu verlegen.

Der HuVV hatte vergeblich in Düsseldorf beim Ministerium für Landwirtschaft und Forsten interveniert.

Mai 1957

Übernahme der Bücher aus der Kreuzherrenbibliothek durch Oberpfarrer Arnold Biermanns aus der Hand von Oberarchivar Dr. Rudolf Brandts, Leiter der Archivberatungsstelle des Landesverbandes Rheinland.

Das Archiv war im Jahr 1942 durch den Odenkirchener Pfarrer Franz Rixen, nach dort in Sicherheit gebracht worden. Es handelte sich um höchst bedeutsame Schriftdenkmäler niederrheinischer Heimatgeschichte aus der Zeit zwischen 1292 und 1747.Oberarchivar Dr. Brandts überreichte im Rahmen einer Feierstunde ein 120 Seiten starkes „Inventar des Archivs der Pfarrkirche St. Antonius in Wickrath“. Es enthält eine Inhaltsangabe sämtlicher Urkunden, Handschriften und Drucke des Pfarrarchivs und ist mit Aufnahmen des alten Wickraths und dem Siegel des Pfarrarchivs illustriert. Dr. Brandts gedachte dankbar der Unterstützung des inzwischen verstorbenen Dr. Dr. Wilhelm Goeters aus Wickrathberg bei der Bearbeitung des Wickrather Archivs. Weiter wies er darauf hin, dass bei der Zerstörung der Kirche im Jahre 1945 viele alte Bücher und Archivalien von Wickrather Privatleuten geborgen worden seien. Er bat, doch diese Dokumente wieder dem Pfarrarchiv zu übergeben. Die Feiergäste konnten anschließend einige besonders wertvolle Urkunden und Handschriften des Archivs betrachten. Man sah hier u.a. eine im Jahre 1492 vom Borgia-Papst Alexander VI. ausgefertigte Bulle und eine im Jahre 1677 von Kaiser Leopold in Wien ausgefertigte Urkunde, die mit einem handgroßen, prächtigen kaiserlichen Siegel an goldenen Metallfäden geschmückt ist. In der Urkunde nimmt Kaiser Leopold das Kloster Wickrath mit allen „seinen Rechten, Privilegien und Besitzungen“ in seinen kaiserlichen Schutz.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post 1959/1960 Seite 147,148 und Niersbote Nr. v. 17.05.1957)

Juni 1957

Heimatkundliche Fahrten

Fahrt zum Altenberger Dom, zur Talsperre Listernohl, der Tropfsteinhöhle Attendorn und nach Schloss Burg. Die Fahrt wurde vom Geschäftsführer Jülicher vorbereitet, der bei jeder Gelegenheit Erläuterungen zur Landschaft, wirtschaftlicher, kultureller, historischer, geographischer und geologischer Art gab, die vom Teilnehmerkreis dankbar aufgenommen wurden.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 263, 264)

Juni 1958

Das Postamt Wickrath blickt auf sein 125jähriges Bestehen zurück.

Niersbote v. 27.03.1958 von Max Preil

Bis 1832 wurde die damals kleine Gemeinde Wickrath durch Mönchengladbach betreut. Obwohl das 1823 in Rheydt errichtete Postamt bedeutend näher lag, wollten die 3353 Einwohner von Wickrath wegen der Gebührenhöhe und der mangelnden Fahrpostgelegenheit nichts von dieser Einrichtung wissen. 1833 erhält Wickrath ein eigenes Postamt 1. Leiter war der Steuerempfänger Eduard Büsgen. Das erste Postamt befand sich in dessen haus auf der Odenkirchener Straße (heute Hochstadenstraße). Als Lohn erhielt er 50 Taler. Ein Brief kostete damals ½ Silbergroschen, ein Paket kam auf 1 Silbergroschen. Der erste Zustellbote, der aus den Zustellgebühren besoldet wurde hieß Fassbender. 1905 zog die Postverwaltung unter Leitung von Postmeister Albert Kamphausen in das Gebäude Ecke Poststraße/Bismarckallee (heute Trompeterallee) um.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post 1959/1960 Seite 236, 237 und Niersbote v. 27.06.1958 unter Bezug auf die Aufzeichnungen von Max Preil)

 

Juni 1958

Heimatkundliche Fahrten

Fahrt zum Kloster Marienstatt bei Hachenburg im Westerwald, das reizende Gelbachtal, Bad Nassau, Bad Ems und nach Koblenz. Die Fahrt wurde vom Geschäftsführer Jülicher vorbereitet, der bei jeder Gelegenheit Erläuterungen zur Landschaft, wirtschaftlicher, kultureller, historischer, geographischer und geologischer Art gab, die vom Teilnehmerkreis dankbar aufgenommen wurden.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 263,264)

 

03.04.1959

Bei den Wahlen 1959 wurde Hans-Wilhelm Gilles  Vorsitzender und Hans Simons Stellv. Vorsitzender.

Wie „Niersbote“ am 3.4.1959 berichtete, wurde an einer Chronik des HuVV Wickrath gearbeitet. Grundsächlich sollten aber die beiden Bände von Husmann-Trippel „Geschichte der ehemaligen Herrlichkeit bzw. Reichsgrafschaft und der Pfarre Wickrath“ Bestand der Chronik sein.

 

1959

Vermaß Prof. Dr. Laermann im Auftrag von H.W. Gilles und H. Backhaus () als finanzielle Träger das gesamte Schlossparkgelände.

Interessenten für die Nutzung geplanter Seen wurden gesucht und gefunden. Dank großer Eigenleistung v.a. der Angler, wurde das erarbeitete Konzept unter der Regie der Gemeinde Wickrath realisiert.

Dezember 1959

Auf der JHV im gedachte der Vorsitzende Willi Gilles dem verunglückten Vorstandsmitglied Josef Küppers sowie dem Vereinsmitglied Albert Vogelbruck.

Der 2. Vorsitzende Hans Simons berichtete über das Heimatmuseum. Dieses wurde am 20.Dezember 1959 eingeweiht und soll nur an Sonntagen von 11 bis 13 Uhr geöffnet sein.

01.07.1960

Es wurde viel Wert auf heimatkundliche Vorträge gelegt.

Am 1.7.1960 sprach Rektor i.R. Thelen über Wickrather Originale: “Schiffers Neeres”, Sängesch Karl”, Pottgießer Minna” mit ihrem Töchterlein Josine.

Dezember 1961

Fand im Hotel Abels eine Vorstandssitzung statt. Gemeindedirektor Karl Esser berichtete über das Heimatmuseum, dass von einem Fachausschuss, dem u. a. Landschaftsrat Dr. Kisky und Kreisdirektor Brüggen angehören. Das Heimatmuseum wurde als förderungswürdig anerkannt. Das Vorstandsmitglied Ernst Konen berichtete über den Besuch des Fürsten Quadt zu Wyckradt und Isny.

Der Lehrer i.R. Egidius Post hat aus eigener Initiative heraus eine Zusammenfassung der letzten 50 Jahre der Geschichte Wickraths geschrieben. Gemeindedirektor Karl Esser stellte fest, dass dieses Werk sehr lesenswert und interessant sei. Auch der HuVV Wickrath lobte die Arbeit von Egidius Post in den höchsten Tönen.

März 1963

Der Vorstand kam im Lokale Beeker zu einer Vorstandssitzung zusammen. die Sitzung wurde vom 2. Vorsitzenden Hans Simons geleitet, da der 1. Vorsitzende vor zwei Jahren das Amt niedergelegt hatte.

Ebenfalls gab Rektor i.R. Martin Jülicher bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern zurücktritt. Er war seit Vereinsgründung Geschäftsführer und Kassierer.

21.05.1963

Auf der Jahreshauptversammlung vom 21.5.1963 wurde Max Preil zum Vorsitzenden und Gemeindedirektor i.R. Karl Eßer zum Stellv. Vorsitzenden gewählt.

 

09.04.1965

Der in Wickrath geborene Schriftsteller Günter Seuren ist in Wickrath zu Gast.

Er las aus einer Zeitstudie “Ich bringe Dreck ins Haus” und berichtet dann über die Vorarbeiten zur Verfilmung seines Buches “Das Gatter”.

30.03.1966

Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen.

Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahlen:

1.       Vorsitzender: Max Preil

2.       Vorsitzender Karl Eßer

Geschäftsführer: Hans Simons, Beisitzer: G. Pongs, Ruth Rente, Ph. Pfeiffer und Wilhelm Kuhlen.

1967

Kauf von Schloss und Schlosspark durch die Gemeinde vom Land NRW.

 

Sommer 1969

Die Wickrather Lederfabrik brennt.

Große Teile der Wickrather Lederfabrik brennen nieder. Der komplette Gebäudeteil auf der Halbinselseite der Wickrathberger Str. fällt den Flammen zum Opfer.

1968 - 1973

wurde die Zeit beherrscht von der bevorstehenden kommunalen Neugliederung.

Daneben gab es lange Debatten über die Zukunft des Saales Abels, der schließlich 1974 von der Gemeinde Wickrath gekauft wurde.

1974

Bestand der Vorstand des HuVV aus:

1.      Vorsitzender Theo Müller

2.      Vorsitzender Willi Gilles

 

01.01.1975

Zusammenlegung der Städte Mönchengladbach und Rheydt sowie der Gemeinde Wickrath.

Entstehung der Gesamtstadt Mönchengladbach. Die Darstellung der ehemaligen “Reichsherrlichkeit Wickrath” in der Öffentlichkeit gewinnt großen Wert beim HuVV. Nach der Übernahme des Pavillons erfolgt eine Reihe von Ausstellungen, z.B. über die Kreuzherren, die Wickrather Industrie und über die früheren Gastwirtschaften. Ferner werden Dia-Vorträge über Wickrather Originale und die Landschaft um Wickrath gezeigt.

12.06.1975

Rücktritt von Theo Müller aus gesundheitlichen Gründen.

Kurt Jacobi wird kommissarisch mit dem Vorsitz beauftragt.

30.01.1976

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen.

Ab jetzt erfolgen Wahlen alle 2 Jahre.

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen:

1.       Vorsitzender: Kurt Jacobi

2.       Vorsitzender: Willi Gilles

Kassenwart: Helmut Cuypers

Schriftführer: Axel Bieling, Beisitzer:

Wilhelm Kuhlen, Willi Vogel, Donat Kirchhoven, Ernst Heinen.

1976

Erstmalige Veranstaltung “Fest am See”.

Es nannte sich noch Biwakfest am See.

Seitdem jährlich wiederkehrend als Fest am See.

19.01.1978

Jahreshauptversammlung

Ernst Heinen wird 2. Vorsitzender

Pressewart wird Willi Gilles, neue Beisitzer werden Günter Grube.

24.01.1980

Jahreshauptversammlung

Willi Vogel tritt als Beisitzer zurück.

Theo Küppers Nachfolger von Willi Vogel.

28.01.1982

Jahreshauptversammlung

Keine Veränderungen bei den Neuwahlen.

23.04.1982

Der Verein wird beim Amtsgericht Mönchengladbach unter VR 955 eingetragen.

Zum Zwecke der Anerkennung der Gemeinnützigkeit werden in der Vereinssatzung 3 Paragraphen geändert.

21.09.1985

Einweihung des Pferdebrunnens „Op de Dränk“ auf dem Lindenplatz

Durch die Unterstützung der Stadtsparkasse Mönchengladbach findet die öffentliche Einweihung des Pferdebrunnens durch Kurt Jacobi statt.

1986

Jahreshauptversammlung

Ernst Heinen wird 1. Vorsitzender. Kurt Jacobi wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt. 2. Vorsitzender wird Donat Kirchhoven.

 

1986

Jubiläum 100 Jahre Sparkasse Wickrath

Die Gemeindevertretung fasste im Juli 1885 den Beschluss, eine Gemeindesparkasse zu gründen. Die Genehmigung erfolgt am 2. März 1886 vom Oberpräsidium der Rheinprovinz in Koblenz. Noch im gleichen Jahr wurde im Hause dem Kaufmanns Werner Simons, Rheindahlener Str. 5, die Sparkasse eröffnet. Als erster Rendant wurde der Vorgenannte am 26.05.1886 bestellt. Am 1.1.1976 ging die Gemeindesparkasse Wickrath mit den Sparkassen Mönchengladbach und Rheydt in die neue Stadtsparkasse Mönchengladbach auf. Die Fusion der vorgenannten Städte wurde bereits ein Jahr zuvor, am 01.01.1975 vollzogen.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post 1959/1960 Seite 229 uff. und eig. Ergänzungen)

 

1988

Jubiläum 500 Jahre – Verleihung der Stadt- und Marktrechte an Wickrath.

Veranstaltungshöhepunkt: Der größte historische Festzug der Stadt MG.

 

1988

Erstmalige Ausrichtung der Wickrather Musikwoche durch den HuVV

 

 

1988

Buchauflage “Streifzüge durch die Geschichte der Herrschaft Wickrath” von Wilhelm Kuhlen.

Herausgeber: HuVV Wickrath

November 1989

Aufstellung des Denkmals “Mutter Ey” auf der Quadtstraße. Der Künstler

Peter Rübsam erschuf das 5 Tonnen schwere Bildnis aus Bentheimer Sandstein.

Mit Unterstützung der Volksbank und H.W. u. Irmela Gilles. Mutter Ey wurde als Johanna Stocken am 04.03.1864 in Wickrath, Rheindahlener Str. 72 geboren. Sie starb am 27.08.1947 in Düsseldorf. Sie machte sich als Kunst- und Künstlerförderin in D.-dorf verdient.

 

13.04.1992

Freitag

Ein Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert über 20 Sekunden Wickrath.

Größere Schäden blieben glücklicherweise aus. Das Epizentrum lag bei Roermond/NL.

 

1992

Donat Kirchhoven scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand aus.

 

 

1992

Axel Bieling wird 2. Vorsitzender,

Irmgard Bautz wird Schriftführerin.

Zu unterschiedlichen Zeiten waren bzw. sind Beisitzer: Hildegard Krane, Wilhelm Kuhlen, Herbert Scharf, Paul Lemmen, Theo Küppers, Waldemar Dornbusch, Peter Feron, Thomas Brüggemann, Harry Dobratz, Walter Müllers, Hubert Hack, Günter Grube

 

1995

Beginn der Sanierungsarbeiten am Westflügel des Schlosses Wickrath. Der Nassauer Stall wurde zum Kultur und Kommunikationszentrum ausgebaut. Zwischen Stadt MG und HuVV wird ein Nutzungs- und Verwaltervertrag abgeschlossen.

 

Viel zu spät wurden Denkmodelle über Sanierung und Nutzung des Schlosses durchgeführt. Die meisten scheiterten an den Zuschussmöglichkeiten.

Zuschüsse hierzu waren nur zu erhalten, wenn sozialer Wohnraum geschaffen wurde.

1995

Neugestaltung des Brunnens im Schlossinnenhof mit den Wappen der Wickrather Herrscherhäuser.

Durch Spenden der Bevölkerung, der Kreditinstitute, Wickrather-Betriebe und der NLK (NVV).

1996

Herausgabe eines weiteren Buchbandes der Geschichte Wickrath von 1900 – 1974 durch Michael Marx.

 

18.10.1996

Der HuVV trauert um Kurt Friedrich

Jacobi. Der am 30.03.1915 in Gummersbach geborene Kurt F. Jacobi war seit 1948 Wickrather Bürger.

Als 1. Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins leitete er von 1976 bis 1986 mit Engagement und Leidenschaft und sichtbarem Erfolg die Geschicke des Vereins, dem er auch bis zu seinem Tod als Ehrenvorsitzender schöpferisch verbunden blieb.

Auf seine Initiative gingen zurück:

- Schaffung des Freizeitparks an der Wickrathberger Str.

- Einrichtung des Wochenmarktes

- Gestaltung des Lindenplatzes mit Pferdebrunnen

- Vater des „Festes am See“

- Schloss Wickrath stand seit vielen Jahren im Zentrum seiner Aktivitäten. Er war unerbittlicher Mahner zur Erhaltung und Restaurierung der Vorburg und des Schlossparks

- Er wurde ein hervorragender Kenner der Geschichte Wickrath und seines Schlosses.

- Die Fertigstellung des Nassauer Stalls und des Geschichtsbrunnens konnte er leider nicht mehr miterleben, für die er sich mit unglaublicher Energie eingesetzt hat.

Prof. Dr. Ing. Dr. E.h. Dr. h.c. mult. Karl-Hans Laermann Bundesminister a.D. schrieb im Nachruf des Niersboten v. 25.10.1996:

„Unser Gemeinwesen hat mit Kurt Friedrich Jacobi einen wahrhaft aufgeschlossenen, stets hilfsbereiten und standfesten Mitmenschen, einen Mann von absoluter Verlässlichkeit und Prinzipientreue verloren. Sein Leben und sein Wirken sollen uns Vermächtnis und Verpflichtung sein“.

(Quelle: Niersbote v. Freitag, 25.10.1996)

 

Dezember 1996

Fürst Paul von Quadt zu Wykradt und Isny (*18.11.1930) hat das Buch Wickrath 1900 – 1975 mit Freude gelesen und dankt dem Heimat- und Verkehrsverein. Jetzt sucht der 4. Fürst von Quadt-Isny die Geschichte Wickraths von Husmann-Trippel Band 1+2.

 

Ernst Heinen, Vorsitzender des HuVV fragt die Bürger, wer die Bände abgeben will.

(Quelle: Niersbote v. 06.12.1996)

21.02.1997

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Themenschwerpunkte: Nutzungsvertrag und Gebührenordnung für den Nassauer Stall (1996) und erneutes Gastspiel der Ritter der Stauferzeit auf Schloss Wickrath für den 23./24.8.97.

(Quelle: Niersbote v. 13.12.1996)

 

15.06.1997

 

Einweihung des historischen Brunnens im Schloss-Innenhof durch den Vors. Ernst Heinen, zeitgleich mit dem Start der 10. Wickrather Musikwoche.

 

 

Sept. 1997

Wickrather Wasserturm

-Sturmschaden

Ein Sturm hat erste sichtbare Schäden am Wickrather Wasserturm hinterlassen. In der Folge werden viele Gespräche zur Rettung des Wasserturms zwischen Ortspolitik und dem Wasserversorgungsunternehmen geführt. Seitens der Kreiswerke stand dabei nie außer Frage, dass der Turm als Wahrzeichen für die Bürger erhalten bleiben soll.

(Quelle: Niersbote v. 01.01..2009)

06.02.1998

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Es wurde ein WDR-Streifen „Zum 50. Todestag von Mutter Ey“ gezeigt, in dem Szenen aus Wickrath zu sehen waren. Plattdeutsche Gedichte von Jupp Leuven und Irmgard Bautz vorgetragen, rundeten den Abend ab.

(Quelle: Niersbote v. 13.02.1998)

 

1998

Der HuVV sponsert mit 1000 DM das Buch von Dr. Reiners, MG, über das Kriegsgefangenenlager in Wickrathberg.

 

 

(Quelle: Niersbote v. 13.02.1998)

Mai 1998

Der HuVV präsentiert eine Ausstellung des Kreativkreises „Mutter Ey“ im Nassauer Stall.

600 Besucher kamen in die vom 2. Vorsitzenden Axel Bieling eröffnete Ausstellung.

A. Bieling vertrat den wegen eines erlittenen Schlaganfalls verhinderten 1. Vors. Ernst Heinen.

(Quelle: Niersbote v. 08.05.1998)

 

Mai 1998

Verleihung des goldenen Schöffensiegels der Stadt MG an HuVV Vorsitzenden

Ernst Heinen.

Die zweithöchste Auszeichnung der Stadt MG kann verliehen werden, wenn ein Bürger mehr als 15 Jahre im Rat dem Stadt angehört oder die einschließlich der Ratsangehörigkeit 20 Jahre als Mitglieder der Bezirksvertretungen und als sachkundige Bürger im Sinne der Gemeindeverordnung tätig sind oder waren.

Das goldene Schöffensiegel zeigt einen Abdruck des Siegels der Gladbacher Schöffen aus dem 14. Jahrhundert. Oberbürgermeisterin Monika Bartsch überreicht die Ehrung dem z. Zt. erkrankten Politiker und HuVV - Vorsitzenden zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer Feierstunde.

(Quelle: Niersbote v. 15.05.1998)

Juni 1998

Der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath ist jetzt Stallherr im Nassauer Stall.

Obwohl die „hundert“ üblichen Kleinigkeiten noch nicht erledigt sind, übergab die GWSG und das Architektenbüro Schmitz, Aachen, den Nassauer Stall an die Stadt MG, die vertreten war durch Stadtbaudirektor Marx, Denkmalpfleger Dr. Schumacher und Dipl. Ing. Ende. Für den HuVV nahm Axel Bieling, stellvertretend für den in Reha in Marmagen befindlichen 1. Vors. Ernst Heinen, an der Übergabe teil. (Quelle: Niersbote v.05.06.1998)

01.09.1998

Apotheker Helmut Schwarz verunglückt tödlich.

H.W. Gilles schreibt im Niersboten v. 11.09.1998 über das langjährige Mitglied im HuVV:

Helmut Schwarz war ein ehrlicher, aufrechter, gerechter, stets sozial handelnder und tief religiöser Mensch. Seine Freundlichkeit wie sein Langmut waren schier unendlich. Als Apotheker stellte er sich immer wieder in der rechten Weise in den Dienst der Menschen, die bei ihm Rat suchten. Als Heimatfreund leistete Helmut Schwarz Wickrath manchen unvergesslichen Service. Seine Heimatverbundenheit ausstrahlenden Ausstellungen in den Fenstern seines Hauses sowie in von ihm zusammen gestellten Bildserien ließen Herzen in Begeisterung und Dankbarkeit höher schlagen. Helmut Schwarz, Mittelpunkt und liebevoller Ehemann und Vater in einer hoch angesehenen Familie ist tot. Ihm zu gedenken ist eine Selbstverständlichkeit; ihn so bald nicht zu vergessen, eine Ehrenpflicht.

(Quelle: Niersbote v. 11.09.1998)

20.09.1998

Das Seifenkistenrennen stand „auf der Kippe“. Die Realschule unter der Leitung von Direktor Heinz Ilbertz sah sich aus rechtlichen Gründen nicht mehr imstande, aktiv mitzuarbeiten.

Die Gemeinschaftshauptschule unter Lehrer Haaken fand sich aber bereit, den HuVV bei der Vorbereitung und Durchführung des Rennens zu unterstützen.

Oktober 1998

Abschied von Bonn für einen großen Wickrather.

Prof. Dr. Karl-Hans Laermann.

Nach 24jähriger Zugehörigkeit im Deutschen Bundestag verlässt Prof. Dr. Karl-Hans Laermann die Bundeshauptstadt Bonn. Er war zuletzt Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Technik.

05.03.1999

Jahreshauptversammlung im Nassauer Stall.

Im Anschluss spielte das Salonorchester „Ohrwürmchen“ unter der Leitung von Dr. Gert Holtmeyer.

März 1999

Martin Otten, 1924 in Geistenbeck geboren, ist tot.

der ehemalige Regierungsangestellte im Polizeipräsidium war Beisitzer im Heimat- und Verkehrsverein, Baas der „Sonnigen Jugend“, Redakteur im Niersboten und machte sich als Betreuer griechischer Einwanderer einen Namen.

(Quelle: Niersbote v. 17.03.1999)

Mai 1999

Wilhelm Kuhlen verstarb im Alter von 85 Jahren.

Der Landwirt, Kaufmann, Mälzer u. Rentner machte sich als Heimatfreund um seine Heimat verdient. Er baute ein Archiv auf, das seines Gleichen sucht.

(Quelle: Niersbote v. 21.05.1999)

Mai 1999

Käthe Simon, langjähriges Mitglied im HuVV und bis zu ihrem Tode 1. Vorsitzende des DRK - Ortsgruppe Wickrath, verstirbt im Alter von 79 Jahren.

Nachfolgerin wird Irmgard Bautz, Beisitzerin im Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins Wickrath.

(Quelle: Niersbote v. 04.06.1999)

20.08.1999

Auf Vorschlag des Heimat- und Verkehrsvereins werden 3 geplante Straßen im Baugebiet Schillingstaler Weg, Rheindahlener Str. und Hompeschstr. nach 3 bedeutenden Wickather Persönlichkeiten benannt.

- Kurt-Jacobi-Straße

- Dr. Heinrich-Lohmann-Straße

- Mutter-Ey-Straße

(Quelle: Niersbote v. 20.08.1999)

26.10.1999

Neue Bezirksvorsteherin für Wickrath

Marianne Beckers wird zur 1. Bürgerin des Bezirks für die Dauer von 5 Jahren gewählt. Marianne Beckers ist seit 1985 in der Bezirksvertretung und seit 1993 Ratsfrau im Stadtrat von Mönchengladbach.

(Quelle: Niersbote v. 23.07.2009)

Dezember 1999

Am Schlossweiher landen 30 Wildgänse (Kanada-Gänse).

 

(Quelle: Niersbote v. 10.12.1999)

18.02.2000

Jahreshauptversammlung im

Nassauer Stall.

Im Anschluss wurde von profunder Stelle über die Maßnahmen zur EUROGA 2002 plus im Bereich von Schloss Wickrath berichtet. (Quelle: Niersbote v. 18.02.2000)

Okt. 2000

Günter Grube scheidet als Beisitzer aus.

Nachfolger wird Bruno Post.

24.10.2000

Verleihung des Rheinlandtalers 2000 an

Hans Wilhelm Gilles, Realschuldirekter a.D., Redakteur des Niersboten und Pressewart des Heimat- und Verkehrsvereins erhält aus der Hand von Oberbürgermeisterin Monika Bartsch und dem Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Winfried Schittges die hohe Auszeichnung.

Hohes Lob erhielt H.W. Gilles für rund 50 Jahre Arbeit am Niersboten. Der 1. Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Wickrath - Ernst Heinen - lobte den Einsatz des Ausgezeichneten für den HuVV. Innerhalb von 50 Jahren hat H.W. Gilles dem Verein auf nahezu allen Vorstandsposten gedient.

 

(Quelle: Niersbote v. 03.11.2000)

Januar 2001

Die Freiwillige Feuerwehr unter ihrem Chef Peter Schopphoven reinigt die 6 Tonnen schwere Figur „Mutter EY“, die seit mehr als 10 Jahren auf der oberen Quadtstraße steht.

Staub und Algen haben im Laufe der Jahre die Figur verunreinigt, so dass der Niersbote und der Heimatverein die Feuerwehr um Hilfe baten.

 

(Quelle: Niersbote v. 19.01.2001)

Januar 2001

Die neue Rechschreibreform setzt sich auch in MG durch.

Aus Schloß (Wickrath u. Rheydt) wird Schloss

Aus Roß (Roßweide) wird Ross(weide). 11 von 1697 Straßennamen in MG werden mit einem Kostenaufwand von 5000,- DM den neuen Regeln angepasst.

(Quelle: Niersbote v. 19.01.2001)

16.03.2001

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Im Anschluss an die Regularien wird zum Thema „Einführung des Euro“ referiert. Danach zeigt Helmut Clever, Kuckum, Dias unter dem Titel „Die Landschaft entlang der Niers“. (Quelle: Niersbote v. 02.03.2001)

16./17.10.2001

Sotheby’s versteigert in Amsterdam u.a. 12 Bilder, die früher auf Schloss Wickrath ihren Platz hatten. Das wertvollste Bild zeigt den Reichsgrafen Wilhelm Otto

Friedrich von Quadt zu Wickrath (1717-1785) neben dem Baumeister des Schlosses

Mathieu Soiron. (Maße: 2,41 m x 1,15 m) Der Schätzpreis + 15 % Zuschlaggebühr liegt bei 21000,- DM. Das Bild wurde 1773 gemalt von Johann Heinrich Fischer.

Ein zweites wichtiges Bild von Johann Heinrich Fischer zeigt neben Wilhelm Tomas von Quadt (1638-1670) die ursprüngliche Burg Wickrath. Hier liegt der Schätzpreis ohne Zuschlaggebühr bei 8300,- DM.

Die Stadt Mönchengladbach würde am liebsten alle 12 Bilder erwerben und hat in der Otto von Bylandt Gesellschaft finanzielle Unterstützer gefunden. Während der Versteigerung wurden die Preise durch einen Mitbieter derart in die Höhe getrieben, dass es aber bei 2 Bildern blieb.

Auch der Heimat- und Verkehrsverein Wickrath hat mit 10000,- DM die Anschaffung unterstützt.

Die Originale befinden sich im Museum auf Schloss Rheydt. Der HuVV ist im Besitz von Kopien.

 

(Quelle: Niersbote v. 12.10.2001)

30.11.2001

Friedel Krings (*17.04.1929) langjähriger Ratsherr und Heimat- und Verkehrsvereinsmitglied ist tot.

Der Träger des Mönchengladbacher Schöffensiegels war die überwiegende Zeit seines beruflichen Lebens  Prokurist bei der Wickrather Fa. F. Lühl.

(Quelle: Niersbote v. 07.12.2001)

Dezember 2001

Wasserturm Wickrath

– „Der Riese stirbt nicht“ –

Artikel im Niersboten v. 14.12.01:

Abreißen oder restaurieren? Diese Frage scheint für den Wasserturm in Wickrath entschieden. Der stark reparaturbedürftige Turm soll als Wahrzeichen für Wickrath erhalten und zum Begegnungszentrum für die Bürger – wahrscheinlich 2003 – ausgebaut werden. Der Finanzausschuss hat bei seiner Etatberatung beschlossen, insgesamt 1,2 Mio. DM als Investitionszuschuss in den Haushaltsplan einzustellen. Das Geld soll der Kreiswerke Grevenbroich GmbH als Eigentümerin und Betreiberin des Wasserturms für die Sanierung zur Verfügung gestellt werden. Weitere Kosten, etwa durch den lfd. Betrieb der geplanten Begegnungsstätte, fallen für die Stadt MG nicht an. Insgesamt kostet die Modernisierung 3 Mio. DM. NB wird noch im Detail berichten. (Quelle: Niersbote v. 14.12.2001)

Der Wasserturm und die Gebäude wurden ca. um 1909 von der Wickrathhahner Baufirma Wingerath erbaut, Der Brunnen durch die Fa. Wwe. Stappen , Viersen.(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post 1959/1960 Seite 210 unter Bezug auf die Aufzeichnungen von Gemeindeinspektor Sieg, Sachb. des Wasserwerks)

 

01.03.2002

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Neuer, zusätzlicher Beisitzer wird Hans-Josef Katz. Auf Vorschlag von H. W. Gilles. Im Anschluss spricht Stadtarchivdirektor Dr. Wolfgang Löhr über die heimgeholten Bilder der Herren Quadt in die alte Reichsherrlichkeit Wickrath. (Quelle: Niersbote v. 01.03.2002)

04.05.2002

Eröffnung EUROGA 2002 plus.

Trotz strömenden Regens ließen sich viele Besucher die Eröffnung der dezentralen Landesgartenschau mit Feuerwerk nicht entgehen.

 

03.06.2002

In einer Feierstunde wurde am Montag, 3.6.2002 die Rückkehr des Rheinischen Pferdestammbuches e.V. zu ihren Wurzeln nach 110 Jahren begrüßt.

1892 fand die Gründung in Wickrath statt. Das Rhein. Pferdestammbuch ist der fünftgrößte Zuchtverband mit über 5000 Mitgliedern und 8000 Zuchtpferden.

(Quelle: Niersbote v. 07.06.2002)

20.09.2002

Der Niersbote, offizielles Mitteilungsblatt des 10. Stadtbezirks Wickrath droht „den Bach hinunterzugehen“.

Der Abonnementpreis muss von 6,50 € auf 7,50 € pro Quartal erhöht werden. Außerdem übernimmt Hans Wilhelm Gilles das Blatt mit allen Rechten und Pflichten in eigener Regie von Ingrid Rommeney. Wegen der finanziellen Bilanzen will er diesen Rettungsversuch auf ein Jahr befristen. Zum 01.10.2002 zieht der Niersbote vom Lindenplatz 10 zum Bahnhofsplatz 1 und nennt sich bald Presse + Kunstpoint Niersbote. (Quelle: Niersbote v. 20.09.2002)

26.10.2002

Ein Orkan mit der Stärke 10 bis 11 sucht Orkantief Jeanett Wickrath heim.

Im Schlosspark fallen dem Sturm 3 alte Linden zum Opfer. Das Gesamtbild des „EUROGA - Geländes“ wurde nicht beeinträchtigt. (Quelle: Niersbote v. 01.11.2002)

19.11.2002

Dr. Dr. h.c. Günter Noell ist tot. Der am 01.04.1902 geborene verstarb in dem 1903 erbauten Herrenhaus des Rittergutes Priorshof im Alter von 100 Jahren.

Der Gönner und Förderer des Sportvereins Blau-Weiß Wickrathhahn war über 30 Jahre Vorstandsvorsitzender der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt.

(Quelle: Niersbote v. 29.11.2002)

Er stellte das Gelände der 1925 eröffneten Badeanstalt. Zunächst als Erbpacht auf 99 Jahre, später ging es in das Eigentum der Gemeinde Wickrath über.

(Quelle: Chronik v. Wickrath – Egidius Post -1959/1960 Seite 208 - unter Bezug auf die Aufzeichnungen des Schwimmmeisters Alois Holzweiler aus Wickrath)

Januar 2003

Rudi Koch verstirbt im Alter von 69 Jahren

Er hat sich als ideeller Helfer u. a. des HuVV vor allem als „Herr und Aufseher“ des Nassauer Stalls verdient gemacht.

(Quelle: Niersbote v. 29.11.2002)

2003

Der HuVV beschließt die Errichtung der Skulptur „ Der Gerber und der Wasserträgerin“ in Bronze und ruft zu Spenden aus der Bevölkerung auf.

Die Eheleute Werner und Monika Beines hatten die Idee, nachdem die ursprünglichen Figuren aus Gasbeton des Wickrathberger Künstlers Enrico George durch Vandalen unreparierbar beschädigt wurden.

11.12.2003

Todestag Günter Seuren. Der am 18.06.1932 in Wickrath geborene Schriftsteller verstirbt in München

Das Gatter“ (1964) wurde von Dieter Schamoni 1966 unter dem Titel „Schonzeit für Füchse“ verfilmt. Das Gelände um Schloss Wickrath diente als Kulisse.

Von 1961 bis zum Tode verfasste Günter Seuren folgende Gedichte, Romane u. Erzählungen:

„Winterklavier für Hunde“ (1961),

„Ich bringe Dreck ins Haus“ (1962),

„Das Gatter“ (1964),

„Schonzeit für Füchse“ Drehbuch „Das Gatter“ (1966)

„Lebeck“ (1969),

„Das Kannibalenfest“ (1968),

„Rede an die Nation“ (1969),

„Der Abdecker“ (1970),

„Der Jagdherr liegt im Sterben“ (1974),

„Die fünfte Jahreszeit“ (1979),

„Abschied von einem Mörder“ (1980),

„Der Angriff“ (1982),

„Die Asche des Davidoff“ (1985),

„Die Schätze dieser Erde“ (1989),

„Hundekehle“ (1992),

„Schatzsucher- Auf der Jagd nach dem verlorenen..“(1993),

„Krötenküsser“ (2000),

„Die Galapagos-Affäre“ (2001),

„Jenseits von Wimbledon“ (2002),

„Das Floß der Medusa“ (2004).

 

18.12.2003

Auflage des Buches von Dr. Schumacher

Schloss Wickrath

Eine niederrheinische Schlossanlage in neuen Bildern

Auflage 1500 Stück

Präsentation im Nassauer Stall.

05.03.2004

Ernst Heinen scheidet als Vorsitzender des HuVV aus und wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Axel Bieling übernimmt das Amt des Vorsitzenden, zum Stellvertreter wird Achim Harnau gewählt, auf Vorschlag des Vorstandes.

05.03.2004

Helmut Cuypers, langjährige Kassenwart scheidet aus seinem Amt und dem Vorstand aus.

Sein Amt übernimmt der bisherige Beisitzer Bruno Post, auf Vorschlag des Vorstandes.

05.03.2004

Thomas Brüggemann legt sein Amt als Schriftführer nieder.

Hubert Hack übernimmt die Aufgaben

Auf Vorschlag des Vorstandes.

05.03.2004

Knut Jacobi wird einstimmig zum neuen Beisitzer gewählt.

Auf Vorschlag des Vorstandes.

Nov. 2004

Der Heimat- und Verkehrsverein führt erstmals die Gedenkfeier der Gefallenen der beiden Weltkriege am Volkstrauertag auf dem Ehrenfriedhof durch.

Die Veranstaltung wurde bis dato durch die Freiwillige Feuerwehr in Alleinregie durchgeführt. Der Einheitsführer – Peter Schopphoven bat am 23.09.04 den HuVV, diese Aufgaben zu übernehmen.

Das Vorstandsmitglied Walter Müllers übernimmt die Organisation.

 

30.01.2005

100 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Wickrath.

Empfang im Nassauer Stall.

18.03.2005

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Prof. Dr. Laermann hält eine Einführung ab in

„Die Kunst der optischen Täuschung“.

22.04.2005

Vortrag von Ulrike Krüner im

Hotel Frambach.

„Wanderarbeiter in den Ringofenziegeleien“.

02.05.2005

Hans-Willi Gilles, langjähriges Vorstandsmitglied in den verschiedensten Ämtern –zuletzt Pressewart – verstirbt plötzlich und unerwartet.

 

17.06.2005

Ulrich Mones wird neuer Pressewart

auf Vorschlag des Vorstandes

15.10.2005

Die Skulptur „Bronzegerber“ von Enrico George wird der Öffentlichkeit übergeben.

Der „Gerber und die Wasserträgerin“ nimmt Bezug auf die industrielle Geschichte Wickraths (Lederwerke). Der Bronzeguss erfolgt durch die Fa. Petit & Edelbrock aus Gescher (Westf.). Für die Fertigstellung wurden in der heimischen Wirtschaft und Bevölkerung über 20000,- Euro an Spenden eingesammelt.

15. und 16.10.2005

Ausstellung im Nassauer Stall

Postkarten und alte Bilder aus Wickrath

„100 Jahre Heimat und Verkehrsverein“

Organisator: Heinz-Josef Katz

19. und

20.11.2005

Ausstellung im Nassauer Stall

„Faszination Motorrad“

Gestern – Heute – Morgen

Organisator: Axel Bieling

23.11.2005

Neuauflage Husmann – Trippel,

Band 1 und 2

Vorstellung im Schlossrestaurant unter Mitwirkung des Antiquariats St. Vith, MG und Dr. Günter Krings, MdB.

Die Neuauflage ist in kurzer Zeit ausverkauft

17.03.2006

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Filmvortrag von Karl-Heinz Wolf: Wickrath…kleine Liebe zu einem Ort, den man nicht vergisst.

Der Film wird digitalisiert und den Mitgliedern zum Kauf angeboten.

17.03.2006

Neufassung der Satzung von 1982

Federführung durch Knut Jacobi

01.11.2006

Karl-Heinz Wolf, Fotograf und Heimatfilmer verstirbt.

Obwohl K.-H. Wolf kein Mitglied im Heimatverein war, haben wir ihm viel zu verdanken. In zahlreichen Dia-Vorträgen anlässlich unserer Jahreshauptversammlungen und mehreren Filmen hat er die Heimat für die Nachwelt festgehalten.

09.11.2007

Heinz-Josef Katz gibt sein Amt als

Beisitzer im HuVV auf.

Begründung: Eigene Ziele sind im HuVV nicht umsetzbar.

19.03.2007

Wickrather Wasserturm

-Demontage der Turmspitze

Demontage der Turmspitze einschließlich des 265 Kubikmeter fassenden Wassertanks. Direkt im Anschluss haben die Arbeiten am neuen Wasserwerk begonnen.

(Quelle: Niersbote v. 01.01.2009u. 18.02.2010)

30.03.2007

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

H.G. Wöstemeyer zeigt einen Dia-Vortrag über seine beiden Namibia Reisen.

Mai 2007

Der Verein richtet nach langer Zeit wieder ein Kinderfest aus.

Ausrichtungsort:

Pleasure Ground Schloss Wickrath.

09.01.2008

Rücktritt des 2. Vorsitzenden

Achim Harnau

Knut Jacobi übernimmt seine Aufgaben kommissarisch

29.02.2008

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Knut Jacobi wird einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Norbert Degen wird einstimmig für Knut Jacobi als Beisitzer gewählt. Er übernimmt die Organisation der Musikwoche.

Dipl. Ing. Mandelartz zeigt einen Film über die Brückenerneuerung 1981/1982 der Pferdekopfbrücke im Schloss Wickrath. Der Film wird digitalisiert und den Mitgliedern zum Kauf angeboten.

01.02.2008

Eröffnung des Wickrather Familien- und Freizeitbades

Das Wickrather Schwimmbad wurde unter dem Namen „schlossbad niederrhein“ offiziell eröffnet.

(Quelle: Niersbote v. 07.02.2008)

März 2008

Neuer Tunnel an der Wickrathhahner Str.

Arbeiten zur Verbreiterung des Tunnels haben begonnen. (Quelle: Niersbote v. 03.04.2008)

19.08.2008

Wasserwerk Wickrath

Offizielle Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks. In Anwesenheit zahlreicher Gäste, u.a. Bezirksvorsteherin Marianne Beckers u. Aufsichtsratsvorsitzender Heinz-Josef Drießen. Drießen bestätigte in seiner Rede, dass die Erhaltung des Wasserturms Ziel der Kreiswerke sei und derzeit mit der örtlichen Politik Nutzungskonzepte erarbeitet werden.

(Quelle: Niersbote v. 01.01.2009)

16.09.2008

Neuer Tunnel an Ort und Stelle

Zwischen 1845 und 1853 wurde an der Strecke Aachen – Mönchengladbach geplant und gebaut. Der neue Tunnel hat die Maße: lichte Weite 16,60 m , lichte Höhe 6,30 m hoch

Die Reste der alten Eisenbahnunterführung wurden abgetragen, nachdem das neue Bauwerk fast an seine endgültige Position gebracht worden ist.

Die Geschichte der Eisenbahn in Mönchengladbach wurde 1997 von dem Dipl. Chemie-Ing. (FH) Herbert Marx in einem Buch veröffentlicht.

(Quelle: Niersbote v. 25.12.2008)

Dez. 2008

Entscheidung über Wickrather Wasserturm wird vertagt. Ursprünglich sollte bis Ende 2008 entschieden worden sein.

Der scheidende Geschäftsführer  Klaus Steiner hat sich wie sein Vorgänger Theo Thissen immer wieder für den Erhalt und eine neue Nutzung des mehr als 100 Jahre alten Bauwerks ausgesprochen, das im Spätsommer 1997 durch einen Sturm erste sichtbare Schäden an der Kuppel abbekommen hatte. Dr. Axel Bieling, Mitglied des Aufsichtsrates rechnet mit einer Entscheidung nicht vor Mitte 2009. Nach vorliegenden Schätzungen beziffert er den Aufbau einer neuen Kuppel mit 1,2 Mio. Euro. Der Ausbau der ersten zwei bis drei Etagen würde mindestens das doppelte kosten. Dies sei aber nur dann sinnvoll, wenn die Anschlussverwendung Geld einbringen würde.

(Quelle: Niersbote v. 25.12.2008)

18.12.2008

Die Bahnunterführung an der

Wickrathhahner Str. nimmt Struktur an.

Fußgänger können über einen provisorischen Weg die Unterführung „trockenen Fußes“ passieren.

(Quelle: Niersbote v. 25.12.2008)

01.01.2009

Wickrather Wasserturm

-Leserbriefaktion

Der Niersbote ruft bis zum 16.01.2009 zu einer Leserbriefaktion auf. (Quelle: Niersbote v. 01.01..2009)

17 Leserbriefe trafen ein, die alle pro Wasserturm votierten. (Quelle: Niersbote v. 22.01.2009)

30.01.2009

Wickrather Wasserturm

-Unterschriftenaktion

Als Folge der Leserbriefaktion endet die von Heinz Schnitzler und Bruno Post gestartete zweiwöchige Unterschriftenaktion zum Erhalt des Wickrather Wasserturms. (Quelle: Niersbote v. 22.01..2009)

1602 Unterschriften werden am 10.02.2009 von Heinz Schnitzler und Bezirksvorsteherin Marianne Beckers an Dr. Jörg Kaulitzky von den Kreiswerken Grevenbroich übergeben.

(Quelle: Niersbote v. 12.02.2009)

10.03.2009

Günther Frambach (*05.03.1929) ist tot.

Am Karfreitag, 10.03.2009 verstarb gegen Mittag plötzlich und unerwartet unser Mitglied und der weithin bekannte Wickrather Gastronom und Hotelier Günther Frambach.

(Quelle: Niersbote v. 16.04.2009)

20.03.2009

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Guido Weyer, Leiter des Stadtarchivs spricht über die Buchsanierungen der Kreuzherrenbibliothek.

Der Heimatverein hat finanziell mit dazu beigetragen.

Der Heimat- und Verkehrsverein zählt aktuell 396 Mitglieder. (Quelle: Niersbote v. 26.03.2009)

28.04.2009

Regierungspräsident besuchte Schloss Wickrath

Im Rahmen einer Radrundfahrt durch Mönchengladbach besuchte der Düsseldorfer Regierungspräsident Jürgen Büssow zusammen mit 65 Begleitern Schloss Wickrath.

Die Delegation wurde von Hildegard Krane durch die Anlagen und den Nassauer Stall und von Horst Kirfel durch das Vogelkundliche Museum geführt.

(Quelle: Niersbote v. 07.05.2009)

Mai 2009

Wickrather Wasserturm

-Wanderfalken

Ein Wanderfalken-Pärchen bebrüten im Wickrather Wasserturm drei Eier. Ferdi Thelen und Bernd Bäumer vom NABU sprechen von einer echten Sensation. In den 70er Jahren galten die Wanderfalken als fast ausgestorben. 2008 wurden in NRW 114 Wanderfalken-Pärchen gezählt.

(Quelle: Niersbote v. 14.05.2009)

Am 03.06.2009 konnten 3 kräftige Junge, die am 10. Mai geschlüpft sind, beringt werden.

(Quelle: Niersbote v. 11.06.2009)

13.05.2009

Rücktritt des Pressewartes Ulrich Mones

Aus zeitlichen Gründen (Ämterhäufung).

Das Amt teilen sich bis zu einer endgültigen Lösung

Hubert Hack und Norbert Degen.

18.07.

bis 25.07.2009

20. Wickrather Musikwoche

Mit dem Höhepunkt „Boogie-Woogie Nacht“ mit Stefan Ulbricht und Moritz Schlömer sowie die Tanzgruppe „The Crazy Boogie Legs“ aus Wegberg, erstmals vor großer Kulisse im Roten Krokodil (Kunstwerk Wickrath)

01.08.2009

Eintritt als Mitglied beim Heimatverein Odenkirchen 1951 e.V. auf Initiative des Vorsitzenden Rolf Lüpertz vom HV

Odenkirchen mit dem Ziel einer Kooperation und Informationsaustausch.

Wörtlich schreibt Rolf L. in seinem Brief vom 01.07.09:

„um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert setzte ein verstärktes Heimat- und Geschichtsbewusstsein, das in der Folge zur Gründung zahlreicher Heimatvereine führte. Seit dieser Zeit nehmen sie – Aufgaben der Heimat-, Brauchtums- und Kulturpflege wahr, dienen dem Schutz und der Stärkung regionaler Identität und vertiefen das Gefühl der Zusammengehörigkeit – Heute erleben wir in vielerlei Hinsicht wieder einen Bewusstseinswandel. Vor dem Hintergrund der aktuellen Globalisierung mit der Öffnung für weltweite Vorgänge gilt es einerseits, den Sinn für eine intakte Heimat zu bewahren, andererseits, einen „Blick über die Grenzen“ zu wagen“.

26.10.2009

10jähriges Jubiläum Marianne Beckers -

Bezirksvorsteherin für Wickrath

Marianne Beckers wurde am 26.10.1999 zur 1. Bürgerin des Bezirks für die Dauer von 5 Jahren gewählt und später wiedergewählt. Marianne Beckers ist seit 1985 in der Bezirksvertretung und seit 1993 Ratsfrau im Stadtrat von Mönchengladbach. Ihr Motto:

„Nicht nur meckern, sondern selbst aktiv sein.“

Mit Bildung der vier neuen Stadtbezirke ab 2010 ist für Marianne Beckers endgültig Schluss.

(Quelle: Niersbote v. 23.07.2009)

Sie darf auf eine sehr erfolgreiche Arbeit für den Bezirk Wickrath zurückblicken. Dabei hat das Motto und die eigene diplomatische Art ihr immer wieder gute Dienste geleistet. (eig. Anmerkung).

Oktober 2009

Wickrather Schriftstellerin

Ingrid Krane-Müschen

alias Rebecca Gablé

Ingrid Krane-Müschen, bekannt als Rebecca Gablé stellt ihr neues Werk „Hiobs Brüder“ vor. Es ist bereits ihr siebter historischer Roman und erzählt von England im Jahre 1147.

(Quelle: Niersbote v. 15.10.2009)

10.11.2009

Neuer Bezirksvorsteher gewählt

Arno Oellers (CDU) wird mit Wirkung vom 01.01.2010 1. Bürger im neuen Bezirk West der Stadt Mönchengladbach. 1. Stellvertreter wird Uli Mones (SPD), 2. Stellvertreter wird Friedhelm Demandt (FDP). (Quelle: Niersbote v. 12.11.2009)

19.11.2009

Plattdeutschabend im Hotel Frambach

Volles Haus und Superstimmung:

„Joot besoot un nix wie Schpass“.

Norbert Degen, Prof. Dr. Karl-Hans Laermann,

Alfons Dörenkamp, Hans-Josef Pisters, Horst

Jennessen, Heinz-Gerd Wöstemeyer, Irmgard Bautz, Käthi Herbertz und Renate Irmen sorgten vor mehr als 100 Besuchern für einen gelungenen Heimatabend. (Quelle: Niersbote v. 26.11.2009)

Februar 2010

Wickrather Wasserturm

-vor dem Abriss?

Im Interview des Niersboten mit dem neuen Geschäftsführer der Kreiswerke Grevenbroich, Stefan Stelten, wird klar, dass die Zeichen auf Abriss des Wasserturms deuten. Dem neuen Geschäftsführer ist bewusst, dass seine Vorgänger Theo Thissen und Klaus Steiner die Zusicherung der Sanierung geben haben, und hierzu stehe er auch. Allerdings sei nicht alles, was wünschenswert ist, auch sinnvoll. Er hat dem Oberbürgermeister Norbert Bude und dem Stadtkämmerer Bernd Kuckels das Angebot gemacht, bei einem Verzicht auf die Restaurierung des Turmes – die etwa 850 Teur kosten würde - und laut Ratsbeschluss zu 40 % von der Stadt MG getragen werden müsse –der Stadt zusätzlich zu deren eingesparter Beteiligungssumme etwa 400 Teur zu schenken. Dies sei in etwa die Summe, die die Kreiswerke  für die Restaurierung zu tragen hätte (abzüglich der Abrisskosten - etwa 100 Teur). Dadurch hätten die Kreiswerke den Vorteil der wegfallenden Kosten zum Erhalt des Turmes. Am 21. März laden die Kreiswerke zu einem Tag der offen Tür ein.

(Quelle: Niersbote v. 11.02.2010)

05.03.2010

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

 

(Quelle: Niersbote v. 11.02.2010)

10.03.2010

Ehrung für Käthi Herbertz fürs Ehrenamt

Oberbürgermeister Norbert Bude ehrt Käthi Herbertz mit der goldenen Ehrennadel für über 60 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im TUS Wickrath, 50 Jahre im TV Beckrath. Aber auch die Aktivitäten in der AWO, der Heimat- und Verkehrsverein und der katholischen Kirche blieben nicht unerwähnt.

(Quelle: Niersbote v. 18.03.2010)

26.03.2010

Ehrung für Hildegard Krane

„Wickrather Schöffensiegel“

Mit einem Abdruck des Wickrather Schöffensiegels aus dem Jahre 1461 ehrte Bezirksvorsteher Arno Oellers beim Jahresempfang für den Stadtbezirk West erstmals einen verdienten „Wickrather Bürger“. Die vielfachen ehrenamtlichen Verdienste wurden beispielsweise hervorgehoben, wie die Betreuung vietnamesischer Flüchtlinge, die Aktivität in der kath. Pfarrgemeinde St. Antonius, fachkundige Schlossparkführungen. Hildegard Krane ist mit Rat und Tat unverzichtbares Vorstandsmitglied im Heimat- und Verkehrsverein Wickrath.

(Quelle: Niersbote v. 01.04.2010)

17.+18.07.10

35. Wickrather Fest am See

In Kooperation mit der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach GmbH und dem Rheinischen Pferdestammbuch e.V. richtet der Heimat- und Verkehrsverein im Jubiläumsjahr das Fest am See erstmals an zwei Tagen aus. Unter Einbeziehung der Mittelallee und des Reitplatzes wurden den Besuchern Angebote unterbreitet, die man aus vorigen Veranstaltungen nicht kannte. Traditionell fand wie alle 5 Jahre ein großes Feuerwerk statt.. Das Wetter rundete eine perfekte Veranstaltung ab. Quelle: Niersbote v. 22.07.2010

23.07.2010

21. Musikwoche des Heimat- und Verkehrsvereins Wickrath e.V.

Die 2. Boogie-Woogie Nacht im Roten Krokodil bildete den Abschluss der 21. Musikwoche des Heimatvereins. Kurzfristig konnte die Tanzgruppe „Jukebox-Angels“ aus Köln-Frechen gewonnen werden, nachdem die Tanzgruppe „The Crazy Boogie Legs“ wegen eines tragischen Verkehrsunfalls ausgefallen war. Quelle: Niersbote v. 29.07.2010

August 2010

Neuer Tunnel Wickrathhahner Str. / Kreisverkehr Wickrathhahner Straße / Sandstraße

Irgendwann Anfang August 2010 wurde die Unterführung und der Kreisverkehr Wickrathahnerstraße / Standstraße heimlich, still und leise, vollständig freigegeben. Damit endet eine knapp 2 ½ jährige Bauzeit. Quelle: Niersbote v. 12.08.2010

 

04.08.2010

Der stellvertretende Vorsitzende

Knut Jacobi erwirbt den Titel Dr. jur.

 

31.08.2010

Wickrather Wasserturm

-Kreiswerkevorschlag inakzeptabel

In der Sitzung der Bezirksvertretung lehnt die CDU Wickrath den Vorschlag der Kreiswerke Grevenbroich auf Zahlung von 492 Teur abzüglich Abrisskosten ab. Ratsherr Peter Feron hält die Summe für unangemessen, wenn man von einem ursprünglich geschätzten Kostenaufwand von 1,5 Mio Euro ausgeht, wobei die Stadt 613 Teur hätte beizusteuern müssen. Dem Rat der Stadt MG wird vorgeschlagen, erneut das Gespräch mit den Kreiswerken zu suchen. Sollten sie sich für einen Abriss aussprechen, wird erwartet, dass der Anteil der Stadt in Höhe von 613 Teur zum Beispiel für die Sanierung des Wickrather Rathauses eingesetzt wird.

Quelle: Niersbote v. 16.09.2010

Oktober 2010

Wickrather Wasserturm

-Sperrung durch die Stadt MG

Der Fachbereich „Bauordnung und Denkmalschutz“ der Stadt MG hat den Wickrather Wasserturm seit der vergangen Woche versiegelt. Ein Schild verbietet den Zutritt unter Lebensgefahr. Ein Bauzaun verhindert das Betreten. Geschäftsführer Stefan Stelten zeigt sich von der Aktion überrascht. Ursache für die Sperrung seien statische Probleme. Angeblich sollen die Holz- Zwischendecken verrottet und die Stahlträger korrodiert sein. Quelle: Niersbote v. 28.10.2010

18.11.2010

Plattdeutschabend im Hotel Frambach

Norbert Degen mit Enkel Connor, Prof. Dr. Karl-Hans Laermann, Alfons Dörenkamp, Heinz-Gerd Wöstemeyer, Anny Kopp, Brigitte Schröders, Irmgard Bautz, Käthi Herbertz und Renate Irmen unterhielten über 150 Heimatfreunde auf’s Vortrefflichste. (Quelle: Niersbote v. 25.11.2010)

16.11.10

Richard Vasters (*03.11.1942) ist tot.

Ein „Wickrather Original“ allgemein bekannt als „Dä Scharüüt“, ist im Alter von 68 Jahren viel zu früh verstorben. Das Vereinsmitglied war aktives Mitglied in der Karnevalsgesellschaft „Die Kreuzherren“. Aufgrund seiner übergroßen Hilfsbereitschaft und seines einzigartigen Humors, war er überall beliebt.

(Quelle: Niersbote v. 25.11.2010)

November 2010

Wickrather Wasserturm

-Abrissantrag

Die Kreiswerke Grevenbroich haben offiziell bei der Stadt MG den Abrissantrag für den Wickrather Wasserturm gestellt. Der Geschäftsführer Stefan Stelten bestätigte auf Anfrage des Niersboten den Sachverhalt. Er erklärte: „Am 8.11.10 habe ich ein mit 02.11.10 datiertes Schreiben der Stadt MG erhalten, in dem offiziell die akute Einsturzgefahr und die Absicht der Stadt auf Abriss des Turmes mitgeteilt  wird.“ Dieser Absicht habe er zugestimmt, weil er sich zum Handeln gezwungen sah. Er bedauert, dass die Politik es nicht geschafft habe, eine Entscheidung zu treffen, bezüglich seines allseits bekannten Vorschlags „Abriss oder Sanierung“ vor mehr als einem Jahr. Jetzt wäre es zu spät.

Quelle: Niersbote v. 02.12.2010)

01.01.2011

Dr. jur. Knut Jacobi wird Professor

Mit Wirkung zum 01.01.2011 wird Dr. jur. Knut

Jacobi Professor an der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen in Bad Münstereifel

25.03.2011

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

 

10.04.2011

Hans Maaßen ist tot. (*12.12.1930)

Der Gründer des Wickrather Schützenvereins von 1967 e.V. und des Fanfarencorps Wickrath und langjähriges Mitglied im HuVV stirbt im 81. Lebensjahr.

29.05.2011

Walter Müllers ist tot (*05.05.1941)

Unser langjähriger Beisitzer im Vorstand des HuVV stirbt im 71. Lebensjahr plötzlich und unerwartet. Walter Müllers war bis zur Auflösung im Jahre 2010 langjähriger Präsident der Karnevalsgesellschaft „Hotte Hüü“ und über viele Jahre Vorsitzender des Sportangelvereins Wickrath und Umgebung e.V.

Walter Müllers organisierte im Heimatverein die jährlichen Veranstaltungen auf dem Soldatenfriedhof anlässlich des Volkstrauertages und war auch sonst immer aktiv und tatkräftig zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Und das war oft der Fall.

23.+24.07.11

36. Wickrather Fest am See

Im zweiten Kooperationsjahr mit der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach GmbH (MGMG) richtet der Heimat- und Verkehrsverein das Fest am See aus. Erstmals wich man von den Traditionen ab und bot den Teilnehmern wiederum ein Feuerwerk. Neben dem Bauern- u. Gartenmarkt fand ein Treckertreffen statt und es wurden Hütehund-Vorführungen geboten.

Quelle: www.festamsee.de (MGMG)

31.12.11

Aus für den Niersboten

Nach 60 Jahren stellt der Niersbote sein Erscheinen ein. Dr. Axel Bieling würdigt im Namen des Heimat- u. Verkehrsvereins die Bedeutung des Niersboten. Der Niersbote war mehr als ein „Mitteilungsblatt für die Gemeinde“. Er wird durch sein wöchentliches Erscheinen und als Sprachrohr der Vereine von nichts anderem zu ersetzen sein. Dr. Bieling dankt allen Mitarbeitern des Niersboten für ihr Engagement und wünscht ihnen für die berufliche Zukunft alles Gute.

Quelle: Letzte Ausgabe Niersbote v. .29.12.2011

Januar 2012

Wickrather Wasserturm

-Abriss-

Der Abriss des Wickrather Wasserturms beginnt mittels Abrissbirne. Nach 105 Jahren verschwindet ein Wickrather Wahrzeichen.

Quelle: Niers-Magazin Ausgabe Nr. 2 / Februar 2012

 

Kleine Wasserturmchronik:

- Errichtung des Wasserturms etwa um 1908

- In Betrieb bis Anfang der 80er Jahre

- September 1997: Starke Schäden an der Turmkuppel

- 1998: „Initiative Wickrather Wasserturm“ gegründet

   Initiative repräsentiert 9000 Bürgermeinungen für dessen Erhalt

- 2005: Kreiswerke-Chef Thissen plant Glaskuppel

- Anfang 2007 wird die defekte Turmkuppel demontiert

- Ein neues Wasserwerk entsteht (Inbetriebnahme Aug. 2008)

   Voraussetzung für Renovierung des Turmes damit erfüllt

- 2010 Kreiswerke-Chef Stelten fordert Abriss

   Das eingesparte Geld soll die Stadt als Geschenk bekommen

- Die Zahl der Turm-Befürworter „bröckelt“ stark

- Am 13. April 2011 beschließt der Stadtrat den Abriss

- Abriss voraussichtlich in den ersten Wochen 2012

Quelle: Letzte Ausgabe Niersbote v. .29.12.2011

16.03.2012

Jahreshauptversammlung im

Hotel Frambach.

Neuwahlen im Vorstand. Nach über 36 Jahren Vorstandsarbeit in den verschiedensten Funktionen, davon 8 Jahre als Vorsitzender, stellt Dr. Axel Bieling im Alter von 70 Jahren sein Amt zur Verfügung.

Ratsherr Ulrich Mones wird von der Versammlung einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. In seiner Antrittsrede lobt er die solide Arbeit in der Vergangenheit und will sich mit Engagement den zukünftigen Herausforderungen stellen.

28.07.2012

Heinz-Josef Simons – 500. Mitglied im Heimat- und Verkehrsverein Wickrath e.V.

Beim diesjährigen 37. Fest am See bekommt der Heimatverein sein 500. Mitglied. Heinz-Josef Simons vom Wickrather Männergesangverein 1861 markiert diese bemerkenswerte Zahl.

Quelle: Mitgliederliste HuVV Wickrath e.V.

04.09.2013

Hildegard Krane erhält für Ihre vielfältigen Verdienste die Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach aus den Händen von Oberbürgermeister Norbert Bude

Aus der Lobrede:

„Hildegard Krane ist seit 1984 Vorstandsmitglied im Heimat- und Verkehrsverein in Wickrath, In den 70er und 80er Jahren kümmerte sie sich um die vietnamesiche Familie Pham Ti und half bei der Arbeits- und Wohnungssuche. Außerdem unterstützte Krane die Tochter der Familie sechs bei der Erledigung der Schulaufgaben. 2012 gründete die Wickratherin den Geschichtskreis des Heimatvereins und leitet diesen seit seiner Gründung. Zudem führt Sie Besucher durch den Wickrather Schlosspark und spendet das Honorar an den Treffpunkt Lisztstraße.

Quelle: Rheinische Post v. 13.09.2013

Nachträglich sei erwähnt, dass Frau Krane 1963 nach Wickrath gezogen ist, als der Ehemann Wolfgang Krane das Amt des Gemeindedirektors, der damals noch selbständigen Gemeinde Wickrath übernahm.

Neben der Erziehung ihrer drei Töchter Regina,

Sabine und Ingrid sowie der Pflege der Mutter (ca. 1990-1998) und der Schwiegermutter (1974 -1984), wirkte und wirkt sie an vielen Stellen des örtlichen Gemeinlebens mit. Diese waren bzw. sind:

Kirchliches Engagement in der St. Antonius-Pfarre heute St. Matthias

- Pfarrgemeinderat von 1989-2005,

Sie leitet seit einigen Jahren donnerstags abends das Rosenkranzgebet der Pfarre und hat von 2002 - 2010 am Markttag morgens die Kirche offengehalten, damit Marktbesucher sie betreten konnten.

Politische Tätigkeiten

- Vorstandstätigkeit in der CDU-Frauen Union:

Frauen Union Ortsverband Wickrath: 1977–2013 (35 J.), v.

1977-1991 als stellv. Vorsitzende, danach als Beisitzerin

- Frauen Union Kreisverband: 1981- 89 als Beisitzerin

- Mitglied der Bezirksvertretung in Wickrath:

Diverse Tätigkeiten

- Seit Dezember 2009 Aufsichtstätigkeit im Mönchengladbacher Münster

- Schöffe beim Verwaltungsgericht in Düsseldorf

- Rumänienhilfe: Sie fungiert seit vielen Jahren als Sammelstelle für die Rumänienhilfe in Wickrath.

07.12.2013

Heinz-Gerd Wöstemeyer stellt sein neues Buch „Der Wasserturm von 1908 – 2012“ im Nassauer Stall der Öffentlichkeit vor.

Auf 167 Seiten hat H.G. Wöstemeyer akribisch eine beachtliche Sammlung von Schrift- u. Bild-Dokumenten sowie Fotografien zusammengetragen.

Buchauflage: 300 Stück